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Akademie Schloss Rotenfels

Seit 1995 arbeitet die "Landesakademie für Schulkunst, Schul- und Amateurtheater Schloss Rotenfels" mit Sitz in Gaggenau-Bad Rotenfels (Kurzbezeichnung: "Akademie Schloss Rotenfels") als Landesbetrieb. Die Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtung versteht sich als eine Begegnungsstätte für Lehrer, Schüler, Künstler und Fachleute aus allen Bereichen des schulischen und kulturellen Lebens. Als Ort des Lernens, des Experimentierens, der künstlerischen Produktion, Präsentation und des Dialogs bietet sie Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern aller Schularten ebenso wie der kunst- und kulturinteressierten Öffentlichkeit Einblick in die Vielfalt des kulturellen Angebots und die Möglichkeit zu reflektierter künstlerischer Erfahrung.

(Quelle: aus dem Bericht des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg zum Staatshaushaltsplan 2004, S 26 ff) 

Veranstaltungen der Akademie Schloss Rotenfels

  • zentrale amtliche Lehrerfortbildungsveranstaltungen zu allen Bereichen der künstlerischen, ästhetischkulturellen Bildung, vornehmlich mit interdisziplinärer Schwerpunkt- und Zielsetzung zur Erweiterung des Methodenrepertoires durch die Nutzbarmachung theater- und kunstpädagogischer Zugänge für alle Unterrichtsfächer
     
  • Schülerveranstaltungen, Klassen- und Schulprojekte (3- bis 5-tägig) für Schülerinnen und Schüler aller Schularten, Arbeitsgemeinschaften, Leistungskurse…: Konzeption, Begleitung und Durchführung von künstlerischen Vorhaben im Rahmen des Projektes "Gestalten und Lernen" an Sonderschulen sowie anderen kulturellen Schulentwicklungsprojekten, Verlagerung des Unterrichts an die Akademie und Arbeit mit Experten (Künstlern, Musikern, Theaterfachleuten, Schriftstellern…), Durchführung landesweiter Begabtenworkshops, Studienwochen und internationaler Schülerbegegnungsmaßnahmen (Schüleraustausch mit Projektarbeitscharakter).
     
  • Darüber hinaus veranstaltete die Akademie für den Landes- und Bundesverband Deutscher Amateurtheater Wochenendseminare für Amateurtheater und zahlreiche Drittnutzerveranstaltungen. Hierunter fallen die kostenpflichtigen Fort- und Weiterbildungskurse der Landesakademie (Pfingst-, Sommerakademie für Erwachsene und Kinder, Abendsequenzveranstaltungen, Kunst- und Computerkurse an Wochenenden), aber auch Kunst- Musik- und Theaterfestivals, Konzerte, Dichterlesungen, Aktions- und Animationstage zum frühen Französischlernen für Kindergartenkinder und ihre Eltern und sonstige Veranstaltungen für private und gewerbliche Drittnutzer.

Sowohl die Angebote zur bedarfsorientierten Lehrerfortbildung als auch schülerbezogene Begegnungsmaßnahmen mit Künstlern, Musikern, Schriftstellern und Theaterpädagogen in Projekten mit unterrichtsrelevanten Themenschwerpunkten werden auf hohem Niveau und in Abstimmung mit den Schularten weiterentwickelt und Kooperationen mit europäischer Dimension angebahnt.

In den letzten Jahren hat sich die Landesakademie neuen, für die schulische Weiterentwicklung maßgeblichen Vorhaben mit schulartspezifischer Schwerpunktsetzung zugewendet wie der vorschulischen Sprachförderung, dem Projekt "Gestalten und Lernen", dem frühen "Fremdsprachenlernen mit ganzheitlichen Lernmethoden", der Verzahnung zentraler, regionaler und grenzüberschreitender Fortbildungsmaßnahmen durch die Erprobung "regionaler Fortbildungstage zu bildungspolitischen Schwerpunktthemen" und im Oktober 2003 einem internationalen Symposium zum Thema "Neue Wege zwischen Kunst und Bildung" in Zusammenarbeit mit der Internationalen Gesellschaft Bildender Künstler Berlin und dem Museum für Neue Kunst / ZKM Karlsruhe.

(Quelle: aus dem Bericht des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg zum Staatshaushaltsplan 2004, S 26 ff (gekürzt))